Als in der Mitte des 19. Jahrhunderts die frühere Abteikirche gänzlich einzustürzen drohte, und Staat und Gemeinde nicht in der Lage waren, die Kosten einer Restauration zu übernehmen, beschlossen die Echternacher Bürger dies selbst in die Hand zu nehmen. Sie beschlossen dazu am 25. 12. 1861 die Gründung eines Bauvereins. Durch Beiträge, Kollekten und Veranstaltungen beschafften sie die Mittel, es dem Architekten Anton Hartmann zu erlauben, die Kirche wieder dem Gottesdienst zugänglich zu machen. Seither stellt der Verein Mittel bereit, um die Ausstattung der Kirche zu gewährleisten. Auch als nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg die Kirche wieder neu aufgebaut werden mußte, führte der Bauverein eine Subskription im ganzen Lande durch, um die vom Staat errichtete Basilika auszustatten.
Die heutige Aufgabe
Da inzwischen die Baslika als Nationaldenkmal eingestuft wurde, kümmert der Staat sich um den Unterhalt der Gebäulichkeit. Daher kann der Verein sich einer andern Aufgabe widmen: die Förderung der Willibrordus-Verehrung. Ihm wurde vom Klerus die jährliche Organisation der Springprozession übertragen. Durch seine Veröffentlichungen trägt der Verein zur Information über Willibrordus-Kult und Echternach-Wallfahrt bei. Der Verein ist ein Vereinigung ohne Gewinnzweck und wurde vom Staat als von öffentlichem Nutzen erklärt.
Willibrordus-Bauverein a.s.b.l., B. P. 65, L-6401 Echternach.
Adresse und Verwaltung:
Tel: + 352 26 72 01 06;
Fax: +352 72 60 10
Postscheckkonto: IBAN LU16 1111 0247 6429 0000 (Code Bic: CPLLULL)
Verwaltungsrat:
* Pierre Kauthen, Präsident
* Gérard Wohl, Ehrenvizepräsident
* Marc Diederich, Vizepräsident
* François Barone, Kassierer
* Anise Metz, Sekretärin
* Jean Zimmer, beigeordneter Sekretär
* Paul Lamar, Laurent Mertz, Norbert Sauber, André Schroeder,
Théo Thiry, Pierre Thill und Théophile Walin Beigeordnete.